Irrsinnig Menschlich – Wie MAB Schülern hilft, ihre Balance zu finden

Kampfkunst trifft Prävention: In einer intensiven 60-minütigen Session unterstützte das Team von Martial Arts Balance (MAB) 16 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Maisach dabei, ihre inneren und äußeren Grenzen zu stärken.

Im Rahmen des Projekts „Wie geht’s?“ der Organisation Irrsinnig Menschlich fand in der Turnhalle der Mittelschule ein besonderer Workshop statt. Die von der Sozialpädagogin Frau Thor (Landratsamt Fürstenfeldbruck) initiierte Veranstaltung verbindet die Aufklärung über psychische Gesundheit mit aktiver Bewegung. Das Ziel: Jugendliche der 8. und 9. Klassen für Themen wie Stress, Depressionen und Krisen zu sensibilisieren und ihnen gleichzeitig praktische Strategien zur Bewältigung an die Hand zu geben.

Irrsinnig Menschlich

60 Minuten Power: Selbstbehauptung als „Seelenschutz“

Unter der Leitung unserer Trainer Steffi, Nici und Robert tauchten die Jugendlichen in die Welt von Krav Maga und Taekwondo ein. In nur einer Stunde lernten die Teilnehmer, wie eng körperliche Präsenz und mentales Wohlbefinden verknüpft sind.

Während die Ausstellung im theoretischen Teil wichtige Fakten vermittelte – etwa, dass Bewegung den Selbstwert stärkt und als Ventil für „unerträgliche Gefühle“ dienen kann – lieferte MAB die praktische Umsetzung. Elemente aus dem Krav Maga schulten die Deeskalation und das Erkennen eigener Grenzen, während Taekwondo-Techniken Fokus und Disziplin förderten.

Warum Kampfsport für die Psyche wichtig ist

Die begleitenden Materialien der Ausstellung verdeutlichen, wie alltäglich psychische Belastungen bei jungen Menschen sind:

  • Rund 14 % der Jugendlichen sind von Depressionen betroffen.
  • Bewegung und Sport zählen zu den wichtigsten „Vitaminen für die Psyche“, um Stress abzubauen und die Lebenslust zu fördern.
  • Selbstverletzendes Verhalten oder Rückzug sind oft Hilferufe bei innerem Druck; Sport kann hier als gesundes Ventil fungieren.

Fazit: Ein voller Erfolg

Das Feedback von Frau Thor war eindeutig: Das Schnupperprogramm kam hervorragend an. Für die 16 Schülerinnen und Schüler war es mehr als nur ein Workout – es war eine Erfahrung in Selbstwirksamkeit. Wer lernt, sich körperlich zu behaupten, gewinnt oft auch den Mut, sich bei mentalen Krisen Hilfe zu suchen.

Wir von Martial Arts Balance bedanken uns für die Einladung und freuen uns darauf, auch in Zukunft junge Menschen darin zu unterstützen, ihre innere Balance zu finden – auf und abseits der Matte.

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